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Hilfe für Lehrer in Palästina gefordert

Frankfurt/Main. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Bundesregierung aufgefordert, ihren Einfluß geltend zu machen, damit die palästinensischen Lehrkräfte in den Autonomiegebieten endlich wieder Gehalt bekommen. Seit dem 1. März warten die Pädagogen auf ihr Geld. Der Grund: Die EU weigert sich, zugesagte Mittel an die Hamas-Regierung zu überweisen. In dieser Woche hat die palästinensische Lehrergewerkschaft zu Streiks aufgerufen. In Palästina arbeiten rund 30000 Lehrkräfte an staatlichen Schulen.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.09.2006, Seite 4, Inland

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