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Entwicklungshilfe statt Krieg gegen Terroristen

Washington. Der frühere US-Präsident William Clinton hat sein Land aufgefordert, den internationalen Terrorismus mehr durch Entwicklungshilfe als durch Kriege zu bekämpfen. Eine deutliche Aufstockung des Entwicklungsetats sei »billiger, als in den Krieg zu ziehen«, sagte Clinton am Sonntag im Sender CNN. Die US-Regierung gebe jedes Jahr nur wenig mehr als zehn Milliarden Dollar für nichtmilitärische Entwicklungshilfe aus; hingegen habe der Irak-Krieg bereits 300 Milliarden Dollar gekostet. Er plädiere für eine Aufstockung der Hilfsgelder auf 60 Milliarden Dollar, sagte Clinton. »Den Amerikanern käme es nicht sehr teuer, dieses Geld in einer Welt mit mehr Partnern und weniger Terroristen auszugeben.«

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.09.2006, Seite 2, Ausland

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