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Pferdesport: Mit Lücke

Dopinghausen. Erstmals vor einem großen Championat läßt die Deutsche Reiterliche Vereinigung FN sämtliche deutschen WM-Pferde auf die Einnahme unerlaubter Substanzen testen. Mit diesen Eingangstests will die FN eine Wiederholung des Athener Olympia-Fiaskos (»Fall Beerbaum«) verhindern. Sowohl Springreiter Ludger Beerbaum als auch seine Kameraden mußten 2004 nach einer unerlaubten Medikation von Beerbaums Pferd Goldfever das Mannschaftsgold von Athen zurückgeben. Fünf Tage vor Abfahrt zum Championat (20. August bis 3. September) soll jedes Pferd getestet sein. Daß nach der Kontrolle durch die FN dem Pferd noch unerlaubte Substanzen zugeführt werden, mochte der leitende FN-Veterinär Michael Düe allerdings nicht ausschließen. »Man sollte nie nie sagen.«(sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.08.2006, Seite 16, Sport

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