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Weniger Jobs trotz Rekordumsatz

Frankfurt/Main. Die deutsche Chemieindustrie hat im zweiten Quartal 2006 einen Rekordumsatz von 40,9 Milliarden Euro erzielt. Der Präsident des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), Werner Wenning, erklärte am Donnerstag in Frankfurt am Main, obwohl die Wachstumsdynamik im zweiten Quartal etwas nachgelassen habe, sei die Branche »überwiegend zuversichtlich« in die zweite Jahreshälfte gestartet. Für das Gesamtjahr 2006 erwartet der VCI ein Wachstum der Chemieproduktion von 2,5 Prozent. Auf die Zahl der Jobs in der Branche hat sich das aber bisher nicht niedergeschlagen: Mit 433600 Mitarbeitern zählte die Branche 1,3 Prozent Beschäftigte weniger als vor einem Jahr.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.08.2006, Seite 9, Kapital & Arbeit

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