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28 Flüchtlinge auf See ums Leben gekommen

Nouakchott. Auf dem Seeweg zu den Kanarischen Inseln sind nach mauretanischen Angaben 28 afrikanische Flüchtlinge ums Leben gekommen. Der Oberstleutnant Sidi Ould Mayou sagte am Samstag, Fischer hätten das Boot mit 70 Afrikanern am Donnerstag vor der Küste von Mauretanien entdeckt. Überlebende erklärten, 27 Menschen seien auf der Flucht verdurstet oder verhungert. Ein weiterer starb später im Krankenhaus. Das Boot kam nach Angaben des Oberstleutnants aus dem mehrere hundert Kilometer südlich gelegenen Senegal. Mayou sagte unter Berufung auf Überlebende, das Boot habe fast die Kanarischen Inseln erreicht, sei dann aber von der spanische Polizei abgewiesen worden.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.08.2006, Seite 2, Ausland

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