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Rettungsdienst von Reformplänen bedroht

Berlin. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) warnt vor erheblichen Qualitätsverlusten im Rettungsdienst durch die geplante Gesundheitsreform. In einem der Nachrichtenagentur ddp vorliegenden Schreiben des DRK-Generalsekretariats wird an die Mitglieder des Bundestagsgesundheitsausschusses appelliert, sich für eine Rücknahme der vorgesehenen Fahrtkosten-Kürzungen einzusetzen. Das Eckpunktepapier der großen Koalition zur Gesundheitsreform sieht unter dem Punkt Fahrtkosten auch für die Rettungsfahrten einen Ausgabenabschlag in Höhe von drei Prozent vor. Mögliche Konsequenz der geplanten Kürzung wäre dem Schreiben zufolge, daß die gesetzlich vorgeschriebenen Hilfsfristen für die Notfallrettung nicht mehr flächendeckend garantiert werden könnten.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.07.2006, Seite 4, Inland

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