Zum Inhalt der Seite

Vier Flüchtlinge vor Teneriffa ertrunken

Foto: AP
Erneut sind Migranten aus Afrika bei dem Versuch ums Leben gekommen, nach Europa zu gelangen. In der Nacht zum Freitag war ein Boot mit 30 Passagieren vor der Küste der Kanareninsel Teneriffa gekentert. Vier der Flüchtlinge konnten von den Sanitätern nur noch tot geborgen werden (unser Bild). In den 24 Stunden vor dem Unglück waren von der spanischen Polizei drei Flüchtlingsboote mit insgesamt 270 Menschen aufgespürt worden. Mitte des Monats hatten sich 27 afrikanische und 30 europäische Staaten auf einer Migrationskonferenz in der marokkanischen Hauptstadt Rabat auf einen Aktionsplan verständigt, der unter anderem die »Rückführung« von Flüchtlingen vorsieht.

(AFP/AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 29.07.2006, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!