Zum Inhalt der Seite

Schlechter Cocktail in der Elbe

Foto: AP
Während die Oder, hier bei Küstrin an der deutsch-polnischen Grenze, inzwischen so wenig Wasser führt, daß der Schiffsverkehr zum Erliegen gekommen ist, kocht die Elbe. Sie ist so warm wie nie zuvor. Am Donnerstag stieg die Temperatur an der Meßstation Bunthaus im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg auf 27,4 Grad. Da will keiner mehr rein. Die Fische können es sich nicht aussuchen. Das Landesumweltamt Sachsen sieht die Tierwelt an der Elbe gefährdet: »Der Sauerstoffgehalt des Wassers geht zurück«, so eine Sprecherin am Donnerstag in Dresden. Derzeit liege der Wert bei 7,5 bis 9,5 Milligramm pro Liter. Wenn er unter vier Milligramm pro Liter falle, werde es für die Fische gefährlich. Durch die hohe Temperatur des Wassers würden die enthaltenen Schadstoffe nicht mehr richtig verdünnt und der Sauerstoffgehalt sinke. Keine gute Mischung. (ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 28.07.2006, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!