Zum Inhalt der Seite

Bagdad: Entführung auf dem Heimweg

Bagdad. Unbekannte haben im Norden von Bagdad über zwanzig Mitarbeiter einer sunnitischen Einrichtung entführt. Die Angestellten seien nach der Arbeit auf dem Heimweg gewesen, als bewaffnete Männer ihren Bus angehalten und sie verschleppt hätten, sagte ein leitender Mitarbeiter der Organisation am Mittwoch.
Bei verschiedenen Anschlägen und Überfällen am Mittwoch starben mindestens 19 Menschen, unter ihnen ein irakischer Polizeigeneral. Der Mann hatte im Innenministerium gearbeitet und war vor seinem Haus im Westen von Bagdad erschossen worden, hieß es.
(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.07.2006, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!