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Frauen in Nepal ­fordern mehr Rechte

Katmandu. Die Frauenbewegungen Nepals fordern im neuen politischen System des Landes größeren Einfluß. Das im Frühjahr in Nepal eingesetzte Übergangsparlament hat gleich zu Beginn politische Neuerungen angekündigt. Vor allem die Rechte der Frauen sollen gestärkt werden, hieß es. Ein Drittel aller Stellen im öffentlichen Dienst sollen Frauen vorbehalten sein. Den Worten müssen jetzt Taten folgen, fordern Frauenaktivisten. Sie verlangen, daß die Ankündigungen zügig in Gesetze umgewandelt werden. Bisher ist das neue Repräsentantenhaus zu 95 Prozent mit Männern besetzt, im siebenköpfigen Kabinett sitzt soweit eine Frau – Frauenministerin Urmila Aryal. Sie drohte jetzt ihr Amt niederzulegen, wenn die entscheidungsbefugten Gremien, unter anderem der Verfassungsausschuß, nicht dafür sorgen sollten, daß Frauen auch auf politischer Ebene gleichberechtigt werden.

(jW/ips)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.07.2006, Seite 15, Ausland

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