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Krankenstand auf Rekordtief

Berlin. Der Krankenstand in den deutschen Betrieben ist laut einem Zeitungsbericht im ersten Halbjahr 2006 auf ein Rekordtief gefallen. Die Fehlzeiten gingen um zwölf Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr des vergangenen Jahres zurück, berichtet die Zeitung Die Welt unter Berufung auf das Bundesgesundheitsministerium. Jeder sozialversicherungspflichtig-beschäftigte Arbeitnehmer fehlte demnach aus Krankheitsgründen im Schnitt 3,4 Arbeitstage. Dies sei der niedrigste Krankenstand seit Einführung der Lohnfortzahlung im Jahr 1970, schreibt die Zeitung. Arbeitsmarktforscher nennen dem Bericht zufolge als wichtigsten Grund für die se Entwicklung die Angst vor Jobverlust nach Krankmeldungen.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.07.2006, Seite 9, Inland

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