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Thyssen verkürzt Arbeitszeit

Duisburg. Der Stahlkonzern ThyssenKrupp Steel verkürzt die Arbeitszeit, allerdings ohne Lohnausgleich. Ab Oktober sollen die 18000 Beschäftigten an den Standorten Duisburg, Bochum, Finnentrop, Dortmund und im Siegerland eine Stunde pro Woche weniger arbeiten und kommen damit auf 34 Stunden, wie Thyssen und die IG Metall am vergangenen Mittwoch in Duisburg mitteilten. Die Arbeitszeitkürzung ergibt sich durch sechs zusätzliche freie Tage, die nicht bezahlt werden. Für die ersten beiden Jahre des Vertrags wird laut IG Metall Thyssen die Hälfte der Entgelteinbußen aus der Arbeitszeitverkürzung tragen.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.07.2006, Seite 15, Inland

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