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John Paintsil, Abwehrspieler von Ghana, hat sich wegen einer proisraelischen Geste in psychologische Betreuung begeben. Als Ghana am Samstag 2:0 gegen Tschechien gewonnen hatte, jubelte Paintsil mit einer israelischen Fahne, wollte damit seine Verbundenheit mit seinem Klub Hapoel Tel Aviv demonstrieren. Die Geste sorgte in einigen arabischen Ländern für große Verärgerung und zog eine offizielle Entschuldigung des ghanaischen Verbandes nach sich. »Die Aktion war unglücklich, aber sie hatte keinen politischen Hintergrund«, sagte Mannschaftssprecher Randy Abbey. »Er wußte nicht, was er damit auslöst.« Ein Psychologe solle Paintsil nun helfen, nach der Aufregung den Kopf für die entscheidende Begegnung am Donnerstag in Nürnberg gegen die USA frei zu bekommen.

(sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.06.2006, Seite 16, Sport

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