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Kartoffelchips stärker belastet

Berlin. Kartoffelchips sind laut Tests der Verbraucherorganisation foodwatch stärker mit der möglicherweise krebserrregenden Substanz Acrylamid belastet als im Vorjahr. Acht der 13 auch 2005 untersuchten Produkte weisen höhere Werte auf. Beipielsweise enthielt die Sorte »Paprika« der Marke »Pringles« 56 Prozent mehr Acrylamid als 2005 und damit rund zehnmal soviel wie der Testsieger. Den Behörden und Herstellern sei der Acrylamidgehalt in der Regel bekannt. Durch das Fehlen einer Informationspflicht würde die Gesundheit der Verbraucher bewußt gefährdet, sagte eine foodwatch-Sprecherin am Montag in Berlin. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.06.2006, Seite 9, Inland

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