Zum Inhalt der Seite

Demonstranten gegen Polizei: Heftige Kämpfe um US-Stützpunkt in Südkorea

Pyeontaek/Südkorea. Tausende südkoreanische Polizisten sind am Donnerstag mit Schlagstockeinsatz gegen Demonstranten vorgegangen, die gegen die Ausweitung eines US-Stützpunktes protestieren. Nach alter Landessitte wehrten sich die Angegriffenen mit langen Bambusstöcken gegen die geballte Polizeigewalt (Foto).Nach Behördenangaben wurden bei den Zusammenstößen in Pyeongtaek 65 Personen auf beiden Seiten verletzt. 114 Demonstranten seien festgenommen worden.

Die rund 3 000 mit Schilden und Schlagstöcken ausgerüsteten Polizisten stürmten eine Schule nahe der Les-Humphreys-Kaserne, in die US-Streitkräfte ihr Hauptquartier verlegen wollen. Derzeit befindet sich die US-Militärzentrale mitten in Seoul. Südkorea und die USA hatten deren Verlegung vor zwei Jahren beschlossen. (AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.05.2006, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!