-
03.05.2006
- → Inland
Ver.di fordert von Ländern Bewegung im Tarifkonflikt
Berlin. Nach mehr als elf Wochen Streik im öffentlichen Dienst hat die Gewerkschaft ver.di die Länder zu Bewegung aufgerufen. Vor der am Donnerstag in München beginnenden Finanzministerkonferenz forderte Gewerkschaftssprecher Harald Reutter am Dienstag die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) auf, die kompromißbereiten Kräfte in ihren eigenen Reihen zu stärken, damit eine Lösung möglich werde.
Der TdL-Vorsitzende und
niedersächsische Finanzminister Hartmut Möllring (CDU) habe
nach Abbruch der letzten Verhandlungen am 11. März um eine
Denkpause gebeten, sagte Reutter der Nachrichtenagentur AP. Nach mehr
als sieben Wochen sei es nun Zeit, diese Denkpause zu beenden.
(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!