Zum Inhalt der Seite

Urteil für Attentat auf Kaserne

Celle. Wegen mehrfachen versuchten Mordes im Zusammenhang mit einem Sprengstoffanschlag auf eine britische Kaserne ist ein 45jähriger Ire vom Oberlandesgericht Celle zu sechs Jahren Haft verurteilt worden, teilte eine Sprecherin des Gerichts am Dienstag mit. Der frühere Angehörige der irischen Untergrundorganisation Provisional Irish Republican Army hatte gestanden, 1989 an einem Anschlag in Osnabrück beteiligt gewesen zu sein. Verletzt wurde dabei niemand. Die Täter waren gestört worden und geflohen. Dennoch explodierte einer der Sprengkörper und richtete einen Schaden von rund 75 000 Euro an. Der Angeklagte hatte sich Anfang 2006 freiwillig den deutschen Behörden gestellt. (ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.04.2006, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!