-
04.04.2006
- → Inland
Opel Bochum: Zwei Sitze für »Offensiv«
Bochum. Bei der Betriebsratswahl im Bochumer Opel-Werk hat die Liste »Offensiv«, die sich aus Aktivisten der Gruppe »Gegenwehr ohne Grenzen (GoG)«, der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD) und anderen zusammensetzte, zwei der 35 Sitze errungen. Die Mehrheit in der Beschäftigtenvertretung sicherte sich die Liste um den bisherigen Betriebsratschef Rainer Einenkel mit 18 Sitzen. Offiziell wurde keine der zwölf Listen von der IG Metall unterstützt. »Für uns ist das ein Achtungserfolg. Etwas ärgerlich ist, daß wir ein drittes Mandat knapp verfehlt haben«, kommentierte Jürgen Schwartz von der GoG, der dem alten und neuen Betriebsrat angehört, das Ergebnis. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland