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Oettinger droht Ausländern

Berlin. Der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) will der Gewalt an Schulen mit schärferen Regeln für Eltern und mehr Druck auf Ausländer zur Integration begegnen. Er wolle »die Vorschriften so verschärfen, daß man bei ständigem Wohnsitz oder bei Daueraufenthalt bei uns auch Deutsch sprechen muß«, sagte Oettinger dem Focus.

Auch wer finanzielle Unterstützung des Staates bekomme, müsse sich um das Erlernen der Sprache bemühen, verlangte der CDU-Politiker: »Wir sollten die Gewährung von Arbeitslosengeld mit der Verpflichtung verknüpfen, die deutsche Sprache zu lernen«. Eltern will Oettinger stärker in die Verantwortung nehmen. Elternabende und ein halbjährliches Erziehungsgespräch von Lehrern und Eltern sollten zur Pflicht gemacht werden.

(AP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.04.2006, Seite 4, Inland

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