Zum Inhalt der Seite

Ärzte protestieren gegen Kürzungen


Berlin. Die Ärztevertreter wollen den Druck auf die Bundesregierung erhöhen, um weiteren Kürzungen im Gesundheitswesen entgegenzuwirken. Am nationalen Protesttag der niedergelassenen Mediziner am heutigen Freitag in Berlin wollten Zehntausende teilnehmen, kündigten die Veranstalter am Donnerstag an.

In einer gemeinsamen Erklärung dachten Hartmannbund, der Virchow-Bund und andere Ärzteverbände der Politik mit dem Ausstieg aus dem System der Kassenärztlichen Vereinigungen. Diese sollten ihr Körperschaftsmandat aufgeben, wenn es weiterhin nur dazu mißbraucht werde, »die Ärzteschaft als Ausführungsgehilfen staatlich verordneter Verknappung zu gängeln«. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.03.2006, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!