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Weltweit 23,7 Millionen Binnenflüchtlinge

Genf. Rund zwei Millionen Menschen sind nach einem UN-Bericht 2005 wegen gewaltsamer Konflikte innerhalb ihres eigenen Landes zu Flüchtlingen geworden. Das erklärte der Norwegische Flüchtlingsrat in seiner am Mittwoch für die Vereinten Nationen veröffentlichten Studie. Unter den zwei Millionen Flüchtlingen im eigenen Land seien allein fast 600 000 Menschen in Simbabwe, die von der Regierung aus Armensiedlungen vertrieben wurden. Hunderttausende weitere Menschen hätten ihre Städte und Dörfer bei Konflikten in Kolumbien, dem Kongo, Irak und dem Sudan verlassen müssen, heißt es in dem 83seitigen Bericht. Die Gesamtzahl der »intern vertriebenen Personen« lag demnach Ende 2005 weltweit bei 23,7 Millionen. (AP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.03.2006, Seite 2, Ausland

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