Zum Inhalt der Seite

China weist Vorwürfe zurück

Peking. Der UN-Sonderberichterstatter über Folter, Manfred Nowak, hat den chinesischen Behörden schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen und eine Reform des Justizwesens gefordert. In den Gefängnissen des Landes sei Folter weit verbreitet. Die chinesische Regierung wies den Bericht am Dienstag zurück. Folter ist in China seit 1996 verboten, und die Polizisten, die Folter anwendeten, würden bestraft, verlautete aus Peking. »Weite Teile des Berichts haben erhebliche Fehler«, erklärte Außenamtssprecher Qin Gang. (AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.03.2006, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!