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Für Artenschutz in Brasilien

Curitiba. Tausende Umweltschützer, Wissenschaftler und Regierungsvertreter aus aller Welt beraten seit Montag (Ortszeit) im südbrasilianischen Curitiba über den Schutz der Artenvielfalt. Zum Auftakt der Konferenz sagte die brasilianische Umweltministerin Marina Silva vor Vertretern von rund 180 Staaten, seit dem UN-Umweltgipfel in Rio de Janeiro 1992 seien nur wenige Fortschritte erzielt worden. Es ergebe sich die Notwendigkeit besonderer Anstrengungen, um das in Rio formulierte Ziel zu erreichen, wonach bis 2010 die Zerstörung von Umwelt und Biodiversität entscheidend verringert werden muß.

2002 hatte der UN-Gipfel für nachhaltige Entwicklung im südafrikanischen Johannesburg einen Aktionsplan verabschiedet, in dem bekräftigt wurde, daß die Geschwindigkeit des Artensterbens »deutlich verringert« werden müsse, um die Vielfalt von Fauna und Flora zu bewahren. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.03.2006, Seite 6, Ausland

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