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21.03.2006
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Ver.di ändert Streikstrategie
Stuttgart. Nach der geplatzten Schlichtung im Tarifstreit der Städte und Gemeinden Baden-Württembergs ändert ver.di die Strategie im Arbeitskampf. Es werde keinen unbefristeten Erzwingungsstreik mehr geben, kündigte Verhandlungsführer Alfred Wohlfart (Foto) an. Die Gewerkschaft richte sich jetzt auf flexible, punktuelle Aktionen ein. Wohlfart schloß eine langfristige Auseinandersetzung nicht aus. Die Streikkasse sei gefüllt. Die Details der neuen Streiktaktik für Baden-Württemberg will die Große Tarifkommission der Gewerkschaft am Dienstag festlegen.
Während der Ärztestreik an den Universitätskliniken an Fahrt gewann, nahmen die Spannungen innerhalb der Tarifgemeinschaft der Länder zu. Niedersachsen und Baden-Württemberg ziehen einen Austritt aus der TdL in Betracht. SPD-Fraktionschef Peter Struck empfahl den SPD-regierten Ländern, über die weitere Teilnahme an der Tarifgemeinschaft nachzudenken. (AP/jW)
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