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US-Richterin erwägt Einstellung des Moussaoui-Prozesses

Alexandria. Die US-Richterin im Fall des wegen Terrorismus angeklagten Franzosen Zacarias Moussaoui erwägt wegen möglichen Fehlverhaltens der Staatsanwaltschaft eine Einstellung des Verfahrens. Richterin Leonie Brinkema warf der Bundesanwaltschaft am Montag in Alexandria bei Washington vor, Zeugen für das Verfahren in ungebührlichem Maße »trainiert« zu haben. In all ihren Jahren auf der Richterbank habe sie nie eine derartige »ungeheuerliche Verletzung« der Regeln zur Vorbereitung von Zeugenaussagen erlebt, kritisierte sie. Brinkema setzte das Verfahren aus, um eine mögliche Einstellung zu überdenken. Der 37jährige Franzose ist der bislang einzige Angeklagte in den USA, dem im Zusammenhang mit den Anschlägen vom 11. September 2001 der Prozeß gemacht wird. Er hatte sich im Vorfeld des Verfahrens schuldig bekannt.

(AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.03.2006, Seite 2, Ausland

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