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Ausnahmezustand nach Streik verhängt

Quito. Mit der Verhängung des Ausnahmezustands im Amazonas-Becken hat die ecuadorianische Regierung am Mittwoch auf den Streik von Ölarbeitern in der Region reagiert. Nach Angaben von Kommunikationsminister Enrique Proano übernahm die Armee für unbestimmte Zeit die Kontrolle in den Provinzen Napo, Orellana und Sucumbíos. Damit soll angeblich verhindert werden, daß die Ölproduktion in der Region blockiert wird. Rund zweitausend Erdölarbeiter, die Anlagen besetzten, fordern höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen.

Der Streik der Ölarbeiter fällt mit einem Generalstreik gegen die Regierung von Präsident Alfredo Palacio zusammen. Die Streikenden fordern ein Referendum, bevor ein Freihandelsabkommen mit den USA unterzeichnet wird. (AFPjW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.03.2006, Seite 6, Ausland

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