Zum Inhalt der Seite

Hausbesetzung in Kölns Barmer Viertel

Köln. Aus Protest gegen die geplante Zerstörung von 381 intakten Wohnungen haben Mitglieder einer Bürgerinitiative am Dienstag in Köln nach eigenen Angaben mehrere Häuser im Barmer Viertel besetzt. Anlaß ist das Vorhaben der Stadt, die Siedlung abreißen und dort Hochhäuser bauen zu lassen. Die Besetzer kritisieren vor allem, daß Kauf und Abriß der Wohnungen knapp 100 Millionen Euro kosten würden. Zugleich würden aber Bezieher von Arbeitslosengeld II aufgefordert, in billigere Wohnungen umzuziehen. Gegen den geplanten Abriß hatten schon am 18. Februar zahlreiche Menschen demonstriert.


(jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 08.03.2006, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!