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WASG: Ramelow soll Amt niederlegen

Neubrandenburg. Der Landesvorstand der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) in Mecklenburg-Vorpommern hat Bodo Ramelow aufgefordert, seinen Posten als Fusionsbeauftragter der Linkspartei. PDS niederzulegen. Ramelow habe mit seinen Äußerungen gegen WASG-Mitglieder und -landesverbände klar seine Abneigung gegen verschiedene linke Meinungen und Strömungen zum Ausdruck gebracht, sagte Karsten Dörre vom WASG-Landesvorstand am Dienstag in Neubrandenburg. Für die Position eines »Beauftragten für die Bildung und Organisation von Gemeinsamkeiten« fehle Ramelow die Achtung vor Andersdenkenden. Seine Forderung an den WASG-Bundesvorstand, »mit disziplinarischen Maßnahmen die WASG im Sinne der Linkspartei.PDS zu befrieden«, verkenne die Situation in der WASG, so Dörre.


(ddp/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.03.2006, Seite 4, Inland

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