-
08.03.2006
- → Feuilleton
Entgrenzung in Dresden
Aaron Watkin (35), gebürtiger Kanadier und neuerdings Ballettdirektor der Dresdner Semperoper, versicherte am Dienstag, daß er verdammt viel vorhat. Er will »die Company« sowohl künstlerisch als auch hinsichtlich ihres Bekanntheitsgrades zu einem der weltweit führenden Ensembles machen. Mit der Palucca-Schule, dem Europäischen Zentrum der Künste Hellerau und der Semperoper habe Dresden dafür die allerbesten Voraussetzungen. Im übrigen beabsichtige er, die Grenzen zwischen klassischem, neoklassischem und modernem Tanz abzubauen. Gerd Uecker, Intendant der Semperoper, sprach dementsprechend von einem »Wandel in der Ballettpolitik« seines Hauses. (ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton