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08.03.2006
- → Inland
Berlin verkauft weniger Wohnungen als geplant
Berlin. Der Berliner Senat hat offenbar dem öffentlichen Druck nachgegeben und die Pläne für den Verkauf städtischen Wohneigentums deutlich zurückgestuft. Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) dürfe vorerst nur 3000 statt der ursprünglich vorgesehenen 15700 Wohnungen verkaufen, teilte ein Senatssprecher am Dienstag mit.
Nicht zuletzt wegen der anstehenden Wohnungsverkäufe war der Landesverband der Linkspartei.PDS von der Berliner WASG heftig kritisiert worden. Letztere wollte per Mitgliederbefragung entscheiden, ob sie zu den Wahlen zum Abgeordnetenhaus am 17. September gemeinsam mit der Linkspartei. PDS antritt. Das Ergebnis der Urabstimmung wird für heute erwartet.
(ddp/jW)
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