Zum Inhalt der Seite

Berlin verkauft weniger Wohnungen als geplant

Berlin. Der Berliner Senat hat offenbar dem öffentlichen Druck nachgegeben und die Pläne für den Verkauf städtischen Wohneigentums deutlich zurückgestuft. Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) dürfe vorerst nur 3000 statt der ursprünglich vorgesehenen 15700 Wohnungen verkaufen, teilte ein Senatssprecher am Dienstag mit.

Nicht zuletzt wegen der anstehenden Wohnungsverkäufe war der Landesverband der Linkspartei.PDS von der Berliner WASG heftig kritisiert worden. Letztere wollte per Mitgliederbefragung entscheiden, ob sie zu den Wahlen zum Abgeordnetenhaus am 17. September gemeinsam mit der Linkspartei. PDS antritt. Das Ergebnis der Urabstimmung wird für heute erwartet.


(ddp/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 08.03.2006, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!