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Kläger bezweifeln Preiskalkulation

Hamburg. Die Klage von 54 Kunden gegen die Gaspreise des norddeutschen Versorgers E.ON Hanse soll fortgeführt werden. Die vom Unternehmen Ende November vergangenen Jahres vorgelegte Preiskalkulation sei in Form und Inhalt unzureichend, heißt es nach Angaben der Verbraucherzentrale Hamburg vom Dienstag in einer beim Landgericht der Hansestadt eingereichten Stellungnahme. Darin kämen die Kläger zu dem Ergebnis, daß der Versorger seiner Pflicht zur Darlegung und zum Beweis der Angemessenheit der Preiserhöhungen nicht nachgekommen sei. Auch fehle es an wichtigen Informationen. E.ON Hanse hat den Angaben zufolge seit Oktober 2004 viermal die Preise im Tarif »KlassikGas« angehoben. Bei der Sammelklage handelt es sich um die erste gegen einen Energieversorger in Deutschland. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.03.2006, Seite 9, Inland

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