Zum Inhalt der Seite

Friedensgespräche für Sri Lanka

Colombo. Eine Delegation der tamilischen Rebellen in Sri Lanka ist am Freitag nach Genf aufgebrochen, um erstmals seit drei Jahren direkte Friedensgespräche mit der Regierung aufzunehmen. Die Gruppe von elf Personen wird vom politischen Führer der Befreiungsbewegung von Tamil Eelam (LTTE), S. P. Thamilselvan angeführt. Als Geste des guten Willens ließ die Regierung am Freitag vier Mitglieder der LTTE frei. Die zunächst auf zwei Tage angesetzten Verhandlungen in Genf beginnen am Mittwoch nächster Woche. Sie kamen auf Drängen der norwegischen Vermittler zustande, nachdem der 2002 vereinbarte Waffenstillstand wiederholt verletzt worden war.


(AP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 18.02.2006, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!