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Mieten steigen – aber langsamer

Berlin. Die Mieten in Deutschland steigen nicht mehr so schnell wie noch vor wenigen Jahren. Wie das Institut für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen (ifs) am Dienstag in Berlin mitteilte, erhöhte sich die durchschnittliche Miete 2004 und 2005 nur noch um jeweils 1,0 Prozent. Die Steigerungen hätten damit deutlich unter denen der Lebenshaltungskosten von 1,6 beziehungsweise 2,0 Prozent gelegen. Nach Angaben des Instituts beliefen sich die durchschnittlichen Mietzahlungen der privaten Haushalte monatlich auf 445 Euro in Westdeutschland und auf 335 Euro im Osten. Bei durchschnittlichen Wohnungsgrößen von 73 Quadratmeter im Westen und 63 im Osten habe sich damit eine Quadratmetermiete von 6,10, bzw. 5,30 Euro ergeben.


(AP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.02.2006, Seite 5, Inland

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