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Fascho-Verharmloser? Leipziger Lok-Fans unter Verdacht

Leipzig. Der Staatsschutz ermittelt gegen Anhänger des 1. FC Lokomotive Leipzig wegen Verwendung verfassungsfeindlicher Smybole. Die Mitglieder der Ultra-Gruppierung »Blue Side Lok« hatten sich am vergangenen Sonntag während eines A-Jugend-Spiels im Bruno-Plache-Stadion zu einem Hakenkreuz formiert. Ein Zuschauer hatte den Vorfall fotografiert und Anzeige erstattet. Nach Ansicht des Vereins seien »diese Personen keine Fans des Vereins«. Sie würden ab sofort Stadionverbot erhalten.

Auch die Polizei weist Spekulationen über mögliche Sympathien von Neonazis für den Verein entschieden zurück und spielt den akzeptierenden Sozialarbeiter. Ein Kommissar meinte gegenüber der Leipziger Volkszeitung: »Hier handelt es sich um einzelne, die ihren Unmut zum Ausdruck bringen.«


(sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.02.2006, Seite 16, Sport

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