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Regionalligareform

DFB stellt Antrag für Kompassmodel

Foto: Fabian Kleer/dpa
Fans und Vereinsvertreter des 1. FC Saarbrücken und von Hertha BSC präsentieren ein Banner für das sogenannte Kompassmodell (Saarbrücken, 22.8.2026)

Frankfurt am Main. Im Zuge der geplanten Regionalligareform der Deutsche Fußball-Bund (DFB) einen Antrag auf Einführung des Kompassmodells gestellt. Letzteres habe in einer bundesweiten Vereinsbefragung eine Mehrheit erzielt, begründete das Präsidium diesen Schritt nach einer Sitzung am Freitag. »Vier Meister, vier direkte Aufsteiger: Dieses klare Prinzip schafft endlich Verlässlichkeit«, kommentierte DFB-Präsident Bernd Neuendorf. Zugleich wolle man die Rahmenbedingungen für die Vereine nachhaltig verbessern und die Talentförderung durch Leistungsverdichtung stärken. Auf dem eigens dafür einberufenen Außerordentlichen Bundestag am 18. Dezember soll das Modell beschlossen werden.

Der Antrag sieht eine Reduzierung der Regionalliga von fünf auf vier Staffeln vor, aus denen alle Meister direkt aufsteigen. Sie würde dann noch 80 anstatt derzeit 90 Mannschaften umfassen. Neben den bestehenden Zahlungen aus dem Grundlagenvertrag soll bei Zustimmung zum Modell jeder Regionalverband zusätzlich Zuwendungen in Höhe von jeweils mindestens 500.000 Euro jährlich erhalten. Zudem garantiert der DFB Vereinen, die mit ihrer ersten Mannschaft in der Regionalliga spielen, mindestens 40.000 Euro pro Jahr. Darüber hinausgehende Erlöse aus der dann zentralen Vermarktung der 4. Liga würden zu 90 Prozent an die Clubs ausgeschüttet werden, hieß es weiter. (dpa/jW)

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Erschienen am 31.10.2026, Sport

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