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Deutsche Importpreise treiben Inflation

Berlin. Die deutschen Importpreise legten im September um 10,4 Prozent zum Vorjahresmonat zu, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. ‌Dies war der stärkste Anstieg seit November 2022. Haupttreiber waren die Energiepreise, Hauptgrund war der Iran-Krieg: Gegenüber September 2025 stiegen die Einfuhrpreise für elektrischen Strom (plus 96,2 Prozent), Mineralölerzeugnisse (plus 81,3 Prozent), Erdöl (plus 59,3 Prozent) und Erdgas (plus 53,9 Prozent) sehr deutlich. Bei den ‌Mineralölerzeugnissen verteuerten ‌sich vor allem Schmier- und andere Öle (plus 112,0 Prozent), Flugturbinenkraftstoff aus Kerosin (plus 111,3 Prozent), Dieselkraftstoff und leichtes Heizöl (plus 100,4 Prozent) sowie Motorenbenzin (plus 73,9 Prozent). Die deutsche Wirtschaft ‌bezieht viele Vorprodukte und Rohstoffe aus dem Ausland. Höhere Einfuhrpreise treiben dementsprechend die allgemeine Inflation. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.10.2026, Seite 8, Kapital & Arbeit

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