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Impfung: Freispruch für Soldat aufgehoben

Bamberg. Mehr als vier Jahre nach einer verweigerten Coronavirusimpfung durch einen Bundeswehr-Soldaten hat das Bayerische Oberste Landesgericht den Freispruch für den Angeklagten aufgehoben, wie am Freitag bekannt wurde. Die Richter in Bamberg verwiesen den Fall zurück an das Landgericht Schweinfurt, wo sich nun eine andere Strafkammer erneut mit der Sache befassen muss. Zuvor hätte das Interesse des Angeklagten mit denen des Staates, der vulnerable Gruppen wie Soldaten schützen müsse, abgewogen werden müssen. Der 36jährige ist der Gehorsamsverweigerung angeklagt. Er beruft sich darauf, seinem Gewissen gefolgt zu sein. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.10.2026, Seite 4, Inland

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