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Fußballrealität

Jähe Wendungen

Kuala Lumpur. Einem Kritiker von Gianni Infantino drohen Konsequenzen: Nachdem Jordaniens Fußballverbandschef Prinz Ali bin Al-Hussein dem FIFA-Präsidenten die Instrumentalisierung des AFC-Kongresses für dessen Wiederwahlkampagne vorgeworfen hatte, kündigte die Asiatische Fußballkonföderation (AFC) die Prüfung disziplinarischer Maßnahmen an. Die AFC weise die Vorwürfe »entschieden zurück«, hieß es in einer Stellungnahme. Im FIFA-Machtkampf hatte Al-Hussein Kritik an den jüngsten Aussagen von AFC-Chef Scheich Salman bin Ibrahim Al-Khalifa geäußert. Dieser hatte beim Kongress in Tokio in der Vorwoche eine Kehrtwende vollzogen und betont, dass die AFC »uneingeschränkt« hinter Infantino stehe. Rund drei Monate zuvor hatte er den FIFA-­Präsidenten in der Debatte um das inzwischen gescheiterte Investorenvorhaben noch attackiert. (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.10.2026, Seite 16, Sport

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