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Nachschlag: Trompe-l’œil

→ Die Brücke von Arnheim. Di., 20.15 Uhr, Sky Cinema

Foto: KPA/United Archives/imago

Ein Film aus der Zeit, als Regisseure noch, bevor der Dreh begann, mit einem Lkw durch Hollywood gefahren sind, bis die Ladefläche voll war. In diesem Fall Richard ­Attenborough, und seine Ernte: Dirk Bogarde, Sean Connery, Gene Hackman, James Caan, Michael Caine, Elliott Gould, Robert Redford, Anthony Hopkins, Hardy Krüger, Laurence Olivier, ­Maximilian Schell (in order of ­appearance). »Die Brücke von ­Arnheim« gehört in die Tradition der rein inszenatorischen Kriegsfilme, zu denen auch Scotts »Black Hawk Down« zählt. Filme, die nichts wollen als den Hergang einer Schlacht präzise nachzuzeichnen. Inszenierung und Plot sind in der Regel gut, doch es fehlt jede Implikation, jede Bedeutsamkeit, keine Spur von der Frage, was Krieg ist und was er mit Menschen macht. Es sei denn, man möchte die simple Meinung, dass die Operation »Market Garden« im September 1944 zu ambitioniert war und zu viele Menschenleben gefordert hat, als Idee bezeichnen. Der englische Originaltitel enthält bereits das ganze Konzept dieses Films: »A Bridge too Far«. (fb)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.10.2026, Seite 14, Feuilleton

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