Industriearbeit
Arbeitsschutz: EU stimmt für Kobaltgrenzwerte
Strasbourg. Die EU legt beim Arbeitsschutz in Minen und Akkufabriken nach. Am Dienstag stimmten die Abgeordneten des EU-Parlaments für eine Gesetzesänderung zur Einführung von Grenzwerten der Menge an Kobaltstaub, denen Arbeiter während ihrer Schicht ausgesetzt sein dürfen. Das Metall kann Hautirritationen auslösen und gilt als krebserregend. Für die kommenden sechs Jahre gelten erste Grenzwerte, danach sinken sie noch einmal um etwa die Hälfte. Der Übergangszeitraum soll dafür sorgen, dass Firmen Zeit für die Umstellung haben. Kobalt steckt unter anderem in den Akkus von Elektroautos. (AFP/jW)
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