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Gewerkschaftstag

Neuer IG BAU-Chef will Sozialstaat verteidigen

Foto: Rolf Oeser/IG BAU/dpa
Neuer IG BAU-Chef Carsten Burckhardt

Kassel. Der neue Bundesvorsitzende der Industriegewerkschaft Bauen, Agrar, Umwelt (IG BAU), Carsten Burckhardt, hat am Dienstag auf dem Gewerkschaftstag in Kassel Widerstand gegen Einschnitte bei Rente, Arbeitszeit und Sozialstaat angekündigt. Er warnte laut einer Mitteilung davor, den Acht-Stunden-Tag zu kippen. Mit der IG BAU werde es kein Rütteln am Sozialstaat geben. Deutlich wandte sich Burckhardt gegen die Pläne der Bundesregierung zur Rentenreform: »Es darf keine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters geben. Ebenso keine Absenkung des Rentenniveaus. 45 Beitragsjahre müssen reichen - ohne Abschläge«, sagte der Gewerkschaftsvorsitzende.

»Die Rente braucht dringend einen ‚Muskelkraft-Faktor‘: Wer hart arbeitet, muss auch früher in Rente gehen können - ohne Abschläge. Denn Job ist nicht gleich Job. Wer körperlich hart arbeitet, hat früher die volle Rente verdient«, so Burckhardt. In der IG BAU sind Bauarbeiter, Gebäudereiniger und Beschäftigte in der Land- und Forstwirtschaft organisiert. (jW)

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Erschienen am 30.09.2026, Kapital & Arbeit

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