G’schichten aus dem Paulanergarten
Wenn er gehen muss, gehen wir alle: Ein Streit über Biergenuss während der Arbeit hatte auf dem Oktoberfest dazu geführt, dass am Montag abend im Paulaner-Festzelt alle Schankkellner in den Streik getreten waren. Vorübergehend mussten Bedienungen an die Zapfhähne. Das bestätigte nun eine Recherche der Süddeutschen Zeitung. Laut dem Bericht vom Mittwoch sei der Streik dadurch ausgelöst worden, dass der neue Wiesnwirt Lorenz Stiftl ein bis zwei Schankkellner laut zur Rede gestellt habe, weil sie während der Arbeitszeit Bier getrunken hätten – was zwar vertraglich bisweilen verboten, in der Praxis aber üblich sei. Das habe zu einem Streit geführt, in dessen Verlauf ein Schankkellner gekündigt wurde, woraufhin mehrere seiner Kollegen spontan ebenfalls das Zelt verließen. An den Zapfhähnen mussten Bedienungen, anwesende Braumeister und Schankkellner anderer Zelte einspringen. Ab Dienstag waren Ersatzkräfte angeheuert. (jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
