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Glücksspiel

New York geht gegen Polymarket vor

Foto: Jörg Schmitt/dpa
Polymarket: »Wetten, dass..?« auf Crack

New York. Die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James ⁠hat am Donnerstag bei einem Gericht ⁠in Manhattan Klage gegen die Onlineplattform Polymarket eingereicht und verschärft damit ihr Vorgehen gegen sogenannte Prognosemärkte. ‌Sie wirft dem Unternehmen vor, gegen die Glücksspielgesetze des Bundesstaates ‌zu verstoßen. ⁠Nutzer können auf den Ausgang von Sportereignissen, ‌aber auch von Wahlen oder Kulturveranstaltungen wie den Oscars wetten. Nach ​US-Recht sind allerdings Wetten verboten, die dem öffentlichen Interesse zuwiderlaufen – etwa solche, die Krieg oder Attentate betreffen.

»Mit dem Betrieb eines ‌nicht lizenzierten Glücksspielangebots hat Polymarket nicht nur wissentlich gegen staatliches Recht ‌verstoßen, sondern auch ‌die New ⁠Yorker ⁠in Gefahr gebracht«, erklärte auch die Gouverneurin von New York, Kathy Hochul, in ⁠einer Mitteilung. Dies gelte insbesondere ‌für Minderjährige, die für problematisches Spielverhalten besonders anfällig seien. Der ⁠Bundesstaat fordert Zivilstrafen, die Einziehung illegaler Gewinne und die vollständige Rückerstattung der Gelder an die Kunden.

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Polymarket zeigte sich enttäuscht über die Klage. James hatte vor zwei Monaten ‌bereits ein ähnliches Verfahren gegen den Konkurrenten Kalshi angestrengt. Fünf Monate zuvor waren Klagen gegen die Betreiber ​Coinbase Financial Markets und Gemini Titan eingereicht ⁠worden. (Reuters/jW)

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Erschienen am 25.09.2026, Kapital & Arbeit

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