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»Friedensprozess« Türkei-PKK

Präsidentenberater: Inhaftierter PKK-Chef Öcalan soll in Abrüstungskommission

Foto: Hussein Malla/AP/dpa
PKK-Anführer Öcalan befindet sich seit Jahrzehnten in türkicher Haft, Kurden weltweit demonstrieren regelmäßig für seine Freilassung (Beirut, 10.1.2026)

Istanbul. Der inhaftierte Chef der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan, soll einem türkischen Präsidentenberater zufolge im Zuge des Friedensprozesses mit der kurdischen Organisation Mitglied einer Kommission für Abrüstung werden. Das bedeute aber nicht, dass Öcalan aus dem Gefängnis freigelassen werde. Der PKK-Gründer sitzt seit 27 Jahren in Isolationshaft im Imrali-Gefängnis bei Istanbul.

Öcalan hatte im vergangenen Jahr die PKK aufgerufen, die Waffen niederzulegen und sich aufzulösen. Nach diesem Aufruf vom Februar 2025 gab die PKK ihre Auflösung bekannt und erklärte ihren jahrzehntelangen bewaffneten Kampf für beendet. Das Parlament in Ankara beschloss im August ein Gesetz für eine eingeschränkte und an Bedingungen geknüpfte Amnestie für PKK-Kämpfer. Der 77jährige Öcalan blieb aber in Haft. Er solle laut Berater eine effektivere Rolle im Friedensprozess spielen und so die Auflösung der PKK sicherstellen. (AFP/jW)

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Erschienen am 18.09.2026, Ausland

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