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Schließungswelle

Evonik schließt Standorte in Hamburg und Bitterfeld

Foto: Federico Gambarini/dpa
Flaggen mit dem Firmenlogo am Evonik-Sitz in Essen (2.3.2023)

Frankfurt am Main. Der Spezialchemiekonzern Evonik will ⁠zwei seiner Standorte in ⁠Deutschland schließen. Die Niederlassungen in Bitterfeld und Hamburg würden im kommenden Jahr ‌zugemacht, teilte der Konzern am Freitag ‌mit. Die dort betriebenen Geschäfte sollten an größeren Standorten konzentriert ⁠werden. In Hamburg ‌arbeiteten derzeit 50 Personen im Bereich Kosmetik- und ​Pflegeprodukte, in Bitterfeld produzierten 40 Menschen Chlorsilane. Für die Beschäftigten würden in den kommenden ‌Monaten in enger Abstimmung mit den Belegschaftsvertretern möglichst »sozialverträgliche« ‌Lösungen erarbeitet. Produktions-, Verwaltungs- ⁠und ⁠Laborstrukturen seien in einigen Bereichen zu stark ⁠fragmentiert, sagte Claus ‌Rettig, Interims-Vorstandsvorsitzender von Evonik. Das führe »zu unnötig hohen ⁠Kosten und schwächt unsere Wettbewerbsfähigkeit«. (Reuters/jW)

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Erschienen am 12.09.2026, Kapital & Arbeit

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