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700.000 Beschäftigte

Erste Runde der Tarifverhandlungen für Gebäudereiniger ergebnislos

Foto: Fabian Strauch/dpa/dpa-tmn
Gebäudereinigerin in Oberhausen (27.3.2020)

Düsseldorf. In den Tarifverhandlungen für rund 700.000 Beschäftigte im Gebäudereinigerhandwerk ist die erste Runde am Mittwoch nach nur drei Stunden ergebnislos beendet worden. Die zweite Runde ist nun für den 22. Oktober geplant, wie beide Seiten mitteilten. Die Bosse kritisierten die »starre Haltung« der Industriegewerkschaft Bauen, Agrar, Umwelt (IG BAU), die nach wie vor 13 Prozent mehr Lohn fordere.

Die Gewerkschaft erklärte, sie fordere zwei Euro mehr pro Stunde für alle Lohngruppen bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Damit würde der Branchenmindestlohn in der Lohngruppe 1 von derzeit 15 auf 17 Euro steigen. Glas- und Fassadenreiniger in der Lohngruppe 6 würden künftig 20,40 Euro statt 18,40 Euro pro Stunde erhalten. Die Gegenseite hat noch kein Angebot vorgelegt. Der derzeitige Tarifvertrag läuft zum 31. Dezember 2026 aus. (AFP/jW)

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Erschienen am 10.09.2026, Kapital & Arbeit

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