Union-Busting bei Cafékette Starbucks
New Orleans. Ein US-Bundesgericht hat gewerkschaftsfeindliche Repression bei der Kaffeehauskette Starbucks bestätigt. Das Gericht in New Orleans erklärte am Freitag (Ortszeit), einer schwangeren Beschäftigten sei mit dem Entzug von Mutterschaftsleistungen gedroht worden, sollte diese sich gewerkschaftlich organisieren. Das Gericht wies zugleich die Einschätzung der Arbeitsbehörde NLRB zurück, wonach zwei Starbucks-Filialleiter als Reaktion auf Organisierungsbestrebungen mit einem Einstellungsstopp und Arbeitszeitverkürzungen gedroht hätten. Arbeitsgesetze verletze das demnach nicht: Ein Einstellungsstopp bedrohe keine Arbeitsplatzsicherheit, kürzere Arbeitszeiten könnten durch Unterbesetzung gerechtfertigt werden. (Reuters/jW)
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