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Fußballgeschäft

UEFA will Boykottdrohung gegen FIFA-Turniere aufheben

Foto: AP Photo/Martin Meissner, File
Scheint die Woge von Rücktrittsforderungen vorerst überstanden zu haben: FIFA-Chef Gianni Infantino (Doha, 16.12.2022)

Düsseldorf. Die UEFA will Insidern zufolge ihre Boykottdrohung ⁠gegen FIFA-Turniere zu den Akten legen. ⁠Der europäische Fußballverband habe Zusicherungen erhalten, dass Pläne zum Verkauf von Anteilen an der Weltmeisterschaft und anderen ‌großen Wettbewerben durch die FIFA nicht wiederbelebt werden, sagten mit ‌dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Es werde erwartet, dass UEFA-Vertreter ⁠am Donnerstag bei einem ‌Treffen in Monaco erklären, dass die Bedingungen für einen Verzicht auf die Boykottdrohung ​erfüllt seien. Die FIFA hatte den Vorschlag jüngst zurückgezogen, nachdem sich die 55 Mitgliedsverbände der UEFA nach dem Bekanntwerden ‌der Pläne im vergangenen Monat auf einen Boykott geeinigt hatten.

Trotz der ‌erwarteten Beilegung ‌des Streits ⁠dürfte ⁠die UEFA ihren Widerstand gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino fortsetzen. Drei Kontinentalverbände – die UEFA, ⁠die asiatische AFC und die nord- ‌und mittelamerikanische Concacaf – diskutieren Insidern zufolge über ein ⁠mögliches Misstrauensvotum gegen den FIFA-Chef. Infantino will sich im kommenden Jahr für eine vierte Amtszeit wiederwählen lassen. Zudem forderte der Präsident der europäischen Ligenvereinigung European Leagues, Claudius Schäfer, in ‌einem am Mittwoch veröffentlichten Interview des Sportportals The Athletic Reformen. Infantino habe keine Zukunft an der Spitze des Weltfußballverbands, ​erklärte Schäfer. (Reuters/jW)

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Erschienen am 27.08.2026, Sport

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