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Ermittlungen gegen Koçak

Berlin. Wegen einer vermeintlich falschen Zugangskarte für den Bundestag ermittelt offenbar die Berliner Staatsanwaltschaft gegen den Linke-Abgeordneten Ferat Koçak. Das bestätigte das Büro des Politikers am Mittwoch gegenüber dpa. Ermittelt wird wegen des Anfangsverdachts der Urkundenfälschung, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, ohne Namen zu nennen. Weitere Auskünfte machte die Behörde nicht.

Koçak habe unter dem Motto »Rollentausch« ein Social-Media-Video mit einem Kioskbesitzer gedreht, teilte sein Büro mit. »Um diesen Rollentausch auch bildlich festzuhalten, überreichte der Kioskbesitzer MdB Koçak ein Namensschild mit dem Logo seines Kiosks. Im Gegenzug erhielt der Kioskbesitzer symbolisch eine vom Büro Koçak gebastelte Requisite ›Bundestagsausweis‹ in grüner Farbe, der ausdrücklich nicht dem offiziellen Bundestagsausweis ähnelt.« Dieser sei beim Einlass in den Bundestag gesehen worden. »Aus diesem Umstand entstand offenbar der nun erhobene Vorwurf«, teilte das Büro mit. Der Kioskbesitzer sei für den Besuch ordnungsgemäß angemeldet gewesen und habe den Bundestag regulär unter Vorlage seines amtlichen Ausweises betreten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.08.2026, Seite 4, Inland

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