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Bundesweit fehlen 1,35 Millionen Wohnungen

Berlin. In der BRD fehlen einer neuen Studie zufolge bundesweit 1,35 Millionen Wohnungen. »Das Wohnungsdefizit verharrt auf einem Rekordhoch«, teilte das Forschungsinstitut Pestel am Mittwoch in Berlin mit. »Es werden so viele Wohnungen gebraucht wie lange nicht. Und es werden so wenige Wohnungen gebaut wie lange nicht. Beides ‌kommt zusammen: Das ist toxisch«, so Pestel-Chef Matthias Günther. Eine Verbesserung der Lage sei nicht ‌absehbar. In NRW fehlen aktuell 364.000 Wohnungen, in Bayern 220.000, in Baden-Württemberg 201.000, in Berlin mindestens 58.000 und in Hamburg 23.000. Die Misere auf dem Wohnungsmarkt koste Wirtschaftswachstum und sorge für geringere Steuereinnahmen. ‌Zudem führe der Wohnungsmangel zu immer mehr Problemen auf dem Arbeitsmarkt, da Menschen zögerten, umzuziehen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.08.2026, Seite 4, Inland

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